Unsere Region

Unser Dienstgebiet umfasst den Landkreis Ebersberg sowie Stadt und Landkreis München.

Die Lage in und um die Metropolregion, die Nähe zu den Alpen und die attraktive Kulturlandschaft machen die Region zu einem der begehrtesten Wohnsitze Bayerns. Der Ebersberger Forst ist mit rund 75 km² das größte zusammenhängende Waldgebiet Süddeutschlands.

Zahlen und Fakten (Stand 2020)

Größenklassen der Betriebe
Hektar landwirtschaftliche FlächeAnzahl BetriebeAnteil in Prozent
1 bis 1043728
10 bis 2031320
20 bis 3020813
30 bis 5031520
mehr als 5028018
Gesamt1553100
Unser Dienstgebiet prägen über 1.500 land- und forstwirtschaftliche Betriebe.

Flächennutzung

Das Acker-Grünlandverhältnis von ca. 60 : 40 prägt den Landkreis Ebersberg. Die Ackerflächen (AF) werden überwiegend mit Getreide (35 % der AF) und Mais (42 %) bestellt. Beim Getreideanteil dominiert die Gerste mit rund 2730 ha vor Winterweizen mit rund 2.300 ha. Beim Gerstenanteil überwiegt der Anbau von Braugerste. Die Braugerstenproduktion hat Tradition, es gibt viele Brauereien und Mälzereien in und um München. Jährlich werden auf ca. 1.700 ha etwa 93.500 dt Braugerste produziert.
Neben dem Grünland - bei dem die Wiesennutzung mit Heu- und Silagenutzung vorherrscht - dient der Großteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) im Landkreis der Futtergewinnung. 

Flächennutzung
 Landkreis Ebersberg
LF in ha
24377
Grünland (% d. LF)
41

Acker (% d. LF)

59

Weizen (% d. AF)
16


Gerste (% d. AF)
19

Mais (% d. AF)42

Betriebsstrukturen

Bäuerliche Familienbetriebe prägen die Betriebsstrukturen im Landkreis Ebersberg. Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei 31 Hektar. 53 % der Betriebe bewirtschaften im Haupterwerb fast den die gesamte landwirtschaftliche genutzte Fläche (LF) des Landkreises. Die Nebenerwerbslandwirte bewirtschaften 47 % der Betriebe mit 8 % der LF. 

Ökologischer Landbau

  • 70 Betriebe (7,4 % der Gesamtbetriebe des Landkreises) wirtschaften nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus.
  • Die ökologisch bewirtschaftete Fläche im Landkreis beträgt rund 2.280 Hektar (9,4 % der gesamten landwirtschaftlichen Fläche).

Tierhaltung

Milchvieh

  • Im Landkreis Ebersberg dominiert die Milchviehhaltung.
  • 357 Milchviehbetriebe halten durchschnittlich ca.45 Milchkühe. Insgesamt erzeugen ca. 16.000 Milchkühe 120.000 Tonnen Milch pro Jahr.
  • 63 % der Milchkühe stehen in Laufställen. Im bayerischen Schnitt beträgt der Anteil an der Laufstallhaltung ca. 61%. 2019 haben im Landkreis Ebersberg zehn Betriebe in diese tiergerechte Haltungsart investiert. Der eindeutige Schwerpunkt lag auf dem Laufstall-Neubau für mindestens 50 Kuhplätze.

Geflügelhaltung und Fressererzeugung

  • In den letzten 4 Jahren hat sich die Anzahl der Legehennen um 22% auf 66.000 Stück erhöht. In der ganz im Süden gelegenen Gemeinde Baiern sind einige Putenmastbetriebe sowie spezialisierte Fresseraufzuchtbetriebe angesiedelt.

Zusätzliche Betriebszweige und regenerative Energien

  • 37 Betriebe bieten Direktvermarktung ab Hof an.
  • 24 Betriebe bieten Gästebeherbergung oder Urlaub auf dem Bauernhof an.
  • Aufgrund der Nähe zum Ballungsraum München steigt die Pensionspferdehaltung. Es gibt hier ca. 2.600 Pferde.
  • Im Landkreis werden 29 Biogasanlagen betrieben.

Flächennutzung

In Stadt und Landkreis München dominiert der Ackerbau (AF) auf 80 % der landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF). Diese Ackerflächen werden überwiegend mit Getreide (45 % der AF) und Mais (23%) bestellt. Beim Getreideanteil dominiert die Braugerste mit fast 4000 ha, woraus jährlich 216.000 dt Braugerste produziert werden. Die Braugerstenproduktion hat Tradition, es gibt viele Brauereien und Mälzereien in und um München.
Winterweizen wird auf mit ca. 3000 ha angebaut. 

Neben dem Grünland - bei dem die Wiesennutzung mit Heu- und Silagenutzung vorherrscht - dient der Hauptteil der LF der Futtergewinnung.
Ein Schwerpunkt ist mit 1.000 Hektar der Anbau von Speise- und Industriekartoffeln. Gemüse und Kräuter werden auf einer Fläche von 360 ha angebaut, Beerenobst auf 7 ha. 

Betriebsstrukturen

Bäuerliche Familienbetriebe prägen die Betriebsstrukturen in Stadt und Landkreis München. Die durchschnittliche Betriebsgröße liegt bei 38 Hektar.
61 % der Betriebe bewirtschaften im Haupterwerb rund 85% der landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) des Gebietes. Die Nebenerwerbslandwirte bewirtschaften 39 % der Betriebe mit 15 % der LF.  

Ökologischer Landbau

  • 50 Betriebe (8,3 % der Gesamtbetriebe) wirtschaften nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus.
  • Die ökologisch bewirtschaftete Fläche im in Stadt und Landkreis beträgt rund 1.500 Hektar (6,5 % der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche).
Größenklassen der Betriebe
 Landkreis MünchenStadt München
LF in ha
185554507
Grünland (% d. LF)
1924
Acker (% d. LF)
8176
Weizen (% d. AF)
1721
Gerste (% d. AF)
2729
Mais (% d. AF)2325

Tierhaltung

Aufgrund der steigenden Einwohnerdichte der Region ist der Bestand an landwirtschaftlichen Nutztieren besonders in den letzten 10 Jahren stark rückläufig. Die Rinderhaltung dominiert jedoch weiterhin bei den viehhaltenden Betrieben.  

  • 76 Milchviehbetriebe halten durchschnittlich 33 Milchkühe.
  • 2.500 Milchkühe erzeugen insgesamt 18.500 Tonnen Milch pro Jahr.
  • Die Legehennenplätze haben sich innerhalb von drei Jahren um das 1,5 fache auf fast 10.000 Stück erhöht.
  • 73 % der Milchkühe in Stadt und Landkreis München stehen derzeit in Laufställen. Im bayerischen Durchschnitt beträgt der Anteil an der Laufstallhaltung ca. 61%.

Landschaftspflege und Schafhaltung

Zur Pflege der Isarauen und der Heideflächen im Münchner Norden werden Schafe eingesetzt. Insgesamt gibt es mehr als 5.000 Schafe. 

Zusätzliche Betriebszweige und regenerative Energien

  • 46 Betriebe bieten landwirtschaftliche Produkte ab Hof bzw. ab Feld an.
  • 4 Betriebe bieten Gästebeherbergung bzw. Urlaub auf dem Bauernhof an.
  • Im Raum München nimmt die Pensionspferdehaltung stetig zu. Die Anzahl der Pferde hat sich innerhalb von 3 Jahren um den Faktor 1,2 auf über 2.000 Tiere erhöht.
  • 6 Biogasanlagen werden betrieben.

LEADER

LEADER: Förderung für den ländlichen Raum

Leader Logo

Das Förderprogramm LEADER ist auf die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt ganzer Regionen ausgerichtet. Zentrale Elemente sind Innovation, Vernetzung, Nachhaltigkeit, Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung. LEADER-Koordinatoren unterstützen Lokale Aktionsgruppen. 

LEADER in Oberbayern Nord - AELF Ingolstadt Externer Link

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